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und kommt dem Mittlern Verhaltniß zu Brunsbüttel nahe .
Einige andere Angaben aus andern Erfahrungen »iH id ) noch anfügen , obgleich sie alle zusammen un . zureichend sind , bestimmte Gemeinsätze zu begründen . Man muß noch an mehreren Orten Erfahrungen sammeln .
Bey dem Reno in Italien , der wegen der hydrau - lischen Untersuchungen , die er veranlaßt hat , den practischen Hydrotekten mehr intercssirt , als den Geo» graphen , fand Manfred , ' , einer der größten Männer in diesem Fach , ^ Erde in dem Wasser , aber zu ei - ner Zeit , wenn der Fluß voll , und am trübsten war . ( Raccolta d'Autori etc . Tom . VII . p . 40 . ) In den hollandischen Flüssen will ein holländischer Strom« kündiger und zu andern Zeiten - rsc Erde und Sand angetroffen haben , wenn sie aufgeschwollen sind , und trübe laufen . Das ist sehr viel . ( M . S . Grundriß zur Rennrniß der Flüsse , übersetzt von dem Herrn ( Nberdeickgrafcn Beckmann . 1775 . S . 42 . ) Der berühmte Reisende Sckau , ( VoyageT . ir . p . 188 - ) gab den Schleim im Nil in Egypten nur zuT - §er an , scheinlich richtiger als Maller , der den breymaßigen Bodensatz dieses Flusses auf ^tel setzte .
Wenn ich selbst solche Versuche anzustellen Gelegen» heit hätte , so würde ich zugleich andere damit verbin» den . Man mische die Quantität von Erde , die man in dem Wasser gefunden hat , von neuem mit reinem Wasser , und bemerke , wie trübe es alsdenn aussieht . Daß zwey Portionen Wasser gleich , oder nicht gleich trübe sind , läßt sich ziemlich sicher ihnen ansehen . So kann man sich von der Richtigkeit des gefundenen Verhältnisses durch die Probe versichern .
Achter