Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

hier nichts , was sich auszeichnete , ob ich gleich den gu« ten Fleiß , womit hie und da vermittelst der Schlick» zäune , am Fuß des Deichs , Schlamm gefangen wird , mir Vergnügen bemerkte . Es besteht ein großer Theil dieser Deiche oberhalbStapclholm nur in kleinen Sommerdeichen . Das Wasser mag im Winter in die Köge überlaufen , wenn es nur im Sommer abge« halten wird , und nur den Deich nicht durchbricht . Denn Durchbrüche befürchtet man mehr , als Ueber - lausen . Eine solche Maxime fann man freylich haben , wo das Wasser süß ist , aber mit richtiger Einschrän . kung . Die Wahrheit zu sagen , so waren nicht überall die Anstalten so , daß diese richtig bestimmte Absicht mir Sicherheit sich versprechen ließ . 
Nun , lieber Onkel , weiter von mir keinen Brief aus Heyde . Ich gehe morgen hinüber nach Eyder , stedt . Lieben Sie mich ferner . 
Zehnter
	        
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