einen einzelnen Gegenstand gerichtet . Sie ist ein« der lebhaftesten , und wenn Stolz , und die inniger noch sich damit vermischende Eitelkeit , davon entfernt wird , cinö der edelsten und würdigsten Gefühle im Menschen .
Der Höfterbau an dieser Seite der Eyder ist eben so , und eben so einfach , als an der andern Seite im Dithmarschen ; aber in Hinsicht der Lage und Verbin - dung der Höfter mit einander finde ich hier mehr Plan und Ordnung als dorten . Bey dem so genannten Job . Adolphs 2\ocj , nicht weit von Friedrichstadt , liegen in einer Krümmung der Eyder zehn solche kleine Strauch , werke , wovon das größte nur 9 Ruthen , vom User ab , lang ist . Durch diese hat man , nun schon länger als ein halbes Jahrhundert , den Fluß in Ordnung gehal« ten , und ihn verhindert , weiter in das diesseitige Ufer einzuschneiden . Das Ufer ist unter dem Wasser stark abschüssig und steil , mit Absatzen , oder Bankweise , und der Fluß ist an einer Stelle vor den Höftern , drey Ruthen von dem äußern Kopf des Höfts ab , 54 Fuß tief , was für die Eyder viel sagen will . Ein sicherer Beweis , daß er nicht oiiö eignem Hang , sondern durch die Höfter gezwungen unschädlich vorbei ) fließt . Wei . ter gewinnt man nun freylich nichts gegen ihn , und muß die Last tragen , die aus der Unterhaltung der Höf« ter entsteht . Die Tiefe scheint sich etwas unterwartS hinzuziehen ; aber sehr langsam , daß man so nicht Hof - fen kann , von ihr befreyt zu werden . Ich lege hier - von eine Zeichnung an ; ( Fig . 3 . ) Nicht weil ich die» se Anstalt für vorzüglich merkwürdig halte , man findet dergleichen allenthalben und besser . Aber ich habe von dieser nebst der Zeichnung zugleich eine Anzeige von den Tiefen des Wassers vor den Höftern erhallen , die genau und deswegen lehrreich ist . Ich verdanke sie der Gefälligkeit des Herrn Rathmanns
eines