Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

bedeute . Um etwa» , kleine Zwischenhöster vorzustellen , dazu ist ihre Structur gar nicht . Wahrscheinlich hat man anderswo einmal gefunden , daß sie aufschlicken , und hat geglaubt , sie würden das hier auch thun . Sie sind eben nicht schädlich ; aber zwischen den Höstern gegen den Strom mögte ich sie eben so gerne nicht haben , cilö haben . 
Unten , wo die leßtgedachte zwote Krümmung der Eyder gegen das diesseitige Ufer aufhört , fand ich eine Stelle , die von den Höstern nicht genug gedeckt war . Der Fluß drangt noch aufs Ufer . Hier war , vor vielen Jahren , ein Bollwerk vorgeschlagen . Vor dieser Holzwand , nicht weit von ihrem Fuß , hatte die Eyder sich über 50 Fuß tief gemacht , und das Was« ser lief in Wirbeln auch bey dem stillsten Wetter , wie e6 gewöhnlich da thut , wo solche Auskiefungen ( Kolke ) im Grunde sind . Um nun doch das Bollwerk zu hal - ten , wirft man jahrlich eine oder ein paar Schiffsla , düngen Steine davor , wodurch natürlich die Tiefe nicht minder wird . Ietzo war man endlich auf den Gedanken gekommen , noch ein Strauchhöft zu legen , und dadurch die Stelle zu decken . Das hätte man längstens thun sollen . Denn noch habe ich nirgends so offenbar Geld ins Wasser werfen sehen , als hier bey diesem jahrlichen Steinwersten . 
Mein erster Gang gestern gegen Abend , als ich hier in Tönning ankam , war nach dem Hafen hin , und auf die Deiche zu beyden Seiten desselben ; die alten bekannten Spatziergänge und Spielplätze meiner Jugend . In der Vordermauer des so genannten Schifferhauses , was oben auf dem Deich am Hafen liegt , sieht man viereckte Steine mit Inschriften einge - 
mauert ,
	        
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