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ohnerachtet der Wind , der meine Augen und Ohren voll Sand wehte , noch kein starker Skurm war .
Das Wasser wirkt also immer dahin , die Diu nen herunter zu bringen , und den Sand auf der Flache des Horizonts zu verbreiten . Der Sand nimmt um an Menge nicht ab . Es kann , an einem flach ablaufenden Ufer , dessen immer mehr vom Meer aus - geworfen , und gehäuft werden . Nur die Dünen , als Dünen , als hervorragende Höhen werden ausgerissen , und herunter geschlagen . Zuweilen wirft dieFluth den Sand auch wohl in Klumpen an eine Stelle hin , den sie anderswo abgeschlagen hat . Aber das geschieht unter der Höhe der Fluch und in dieser Höhe sind die Sandhügel noch nicht Dünen . So bald und so leicht wird das Wasser sie nicht ganz herunter bringen ; aber nach und nach kann das geschehen , und an einzelnen Stellen ist es geschehen , und würde noch mehr und noch schneller geschehen , wenn nicht der Wind die aus - geschlagenen Stellen wieder zuwehete . Es ist das Was . ser ohne Zweifel die größte Ursache , daß unfte Dünen - kette am Gestade der Nordsee so zerbrochen ist , wie sies ist .
Es giebt hier eine Stelle , man nennt sie tTTacft * hörn , ( die nackte Ecke , ) wo eine so weit hineingehende Oeffnung in den Dünen entstanden war , daß man ei - nen Durchbruch der See befürchten mußte . Man kam auf die Idee , vor dieser Oeffnung einen Damm von Erde zu ziehen . Unter dem Sande am Ufer , außer den Dünen , trifft man , in der Tiefe von Einem , zwey bis drey Fuß , die beste blaue Kleyerde an . Ein Umstand , den ich nachher gebrauchen werde . Man konnte also den gedachten Damm leicht vorschlagen . Aber was gescha . he ? In einer Fluth vom ? i , August 1778 , die eine der stärksten hätte werden können , wenn der Sturm länger angehalten , war der ganze Damm
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