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einem flachen Strande , bey einem horizontalen und ebnen Ufer , wie die Marsch hak , . wo das Wasser im - mer dahin arbeilet , zu schlichten und zu ebenen , da wiederhole ichö , es wird mir schwer zu glauben , daß Berge , oder doch so ansehnliche Hügel , die weit über die Oberfläche des Landes und des Wassers Hervorsts« hen , durch ein solches allinaliges Aufwehen entstanden
seyn sollten . C
Doch ehe ich darüber etwas weiter sage , will ich
eine andere Veränderung unserer Dünen bemerken , die ke
unter allen die schädlichste für das iand , und an sich ke
sonderbar ist , und die man dennoch dem Winde zu - D
schreiben muß , nemlich ihr Fortrücken , oder ihr D
Verseytrverden landeinwärts , nach Ost und Südost de
zu . Ich habe dieß vorher für eine bloße Meinung ge - kle
halten , wie die vom Saugen des Sandes , und wie so 23
viele sind , die nur daher entstehen , weil man die Sa - d ; <
chen unglücklicher Weife unter einen Gemeinbegriff lef
bringt , unter dem sie nicht gehören , sondern nur einer es
gewissen Ähnlichkeit wegen zu gehören scheinen ; und I M
woraus man dann Erfahrungen macht , da es wahre üb ,
Einbildungen sind . Aber ich halte mich jetzo über - str
zeugt , daß es mit dem Versehtwcrden der Dünen seine un !
Richtigkeit habe . da
Doch dießmal wird mir der Brief zu lang . Im als
nächsten will ich damit anfangen . Ich bleibe hier doch un !
noch einige Tage still liegen ; brauche mich also nicht der
zu übereilen . Leben Sie wohl , und lieben mich . sch<
Ich bin zc . : c . Sc
*
Dreyzehnter